Evaluation

Die Evaluation von Studium und Lehre ist ein zentraler Bestandteil des hochschulinternen Qualitätsmanagementsystems und wird in der Evaluationsordnung der HfMT geregelt. Evaluation dient der Sicherung und kontinuierlichen Verbesserung der Lehr- und Studienqualität, der regelmäßigen Überprüfung der Qualitätsziele, der Einhaltung von Qualitätsstandards und -kriterien sowie der Vorbereitung und Durchführung von Akkreditierungen. Die Hochschule verfügt über unterschiedliche Evaluationsinstrumente und hat einen Evaluationskalender für ihre zyklischen Evaluationen erstellt. Die Evaluationsergebnisse werden entsprechend des Qualitätsregelkreises auf den unterschiedlichen Verantwortlichkeitsebenen genutzt und sind die Grundlage für die Entwicklung der Qualitätskultur. Ein Qualitätsregelkreis folgt jeweils dem bekannten PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act), der einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess beschreibt.

Für eine differenzierte Betrachtung ihrer Qualitätsziele bedient sich die Hochschule an dem Qualitätsebenen-Modell, um das Ineinandergreifen von Zielen zu veranschaulichen. Qualitätsziele werden hier auf vier Ebenen – Ergebnisse, Prozesse, Strukturen, Qualitätssicherung – formuliert und in konzentrischen Kreisen dargestellt, wobei jeder Kreis die Voraussetzungen für den Kreis liefert, der in ihm liegt. Die für das Definieren von Qualität und das Setzen von Qualitätszielen wichtigen Beziehungen, Verknüpfungen und Abhängigkeiten können so gut sichtbar gemacht werden. Denn Hochschule und Hochschulbildung sind äußerst komplex und ihre Steuerung wird durch verschiedene Effekte von Kopplung und Rückkopplung bestimmt. Auf der alles umschließenden Qualitätssicherungsebene werden die Ziele des Systems selbst betrachtet und überprüft.

Die vom Präsidenten eingesetzte Kommission für Qualitätssicherung ist für die Entwicklung der Evaluationsinstrumente und die Evaluation des Qualitätsmanagementsystems der HfMT zuständig.