Gremien und Beratungsangebote

Auf dieser Seite können sich Mitarbeitende und Studierende über die Hochschulgremien und vielfältigen Beratungsangebote an der HfMT informieren.

 

AStA und Studentenparlament

Die gewählte Studierendenvertretung, bestehend aus StuPa und AStA, vertritt die Interessen aller Studierenden der Hochschule und agiert als Verbindung zwischen der Hochschulleitung, Verwaltung und Studierendenschaft der HfMT. Sie setzt sich in Gremien und Ausschüssen für gute Studienbedingungen und gesellschaftliches Bewusstsein ein.

Studierende können gerne mit allen Angelegenheiten zu uns kommen - ob persönlich während der Büro-Öffnungszeiten, wenn ihr uns in der Hochschule seht oder per Mail.

Wir bieten allgemeine Informationen über das Studium (BAföG, Kontakte), Serviceleistungen (Begrüßung und Betreuung der Erstsemester, Verleihen von Aufnahmegeräten u.v.m.) und helfen oder vermitteln bei psychologischen und/oder rechtlichen Konflikten. Darüber hinaus veranstalten wir Kurse, Freizeitangebote und Feiern.

Alle motivierten Personen sind herzlich eingeladen, sich mit uns zu engagieren.

Die gemeinsamen Sitzungen von AStA und StuPa finden während der Vorlesungszeit wöchentlich dienstags um 8:00 Uhr statt.

 

Gleichstellung, Antidiskriminierung und Beratung

Die HfMT kommt ihrem gesetzlichen Auftrag nach, für die Gleichstellung von Frauen und Männern zu sorgen und überprüft dies regelmäßig und systematisch. Gender in Lehre und Forschung unterstützt sie dabei durch aktuelle Erkenntnisprozesse.

Für den respektvollen Umgang mit Vielfalt im Zusammenleben und -arbeiten entwickeln Hochschulmitglieder aus allen Bereichen gemeinsam ein kritisches Diversity-Konzept. Alle Formen von Diskriminierung, Belästigung, Machtmissbrauch und Grenzverletzung sind an der HfMT verboten. Im Falle von Diskriminierung bietet die Hochschule Betroffenen geschützte Anlaufstellen und persönliche Beratung an (vgl. Antidiskriminierungsrichtlinie).

Studien- und Arbeitsbedingungen werden familiengerecht gestaltet. Die Hochschule hat das Audit „Familiengerechte Hochschule“ erworben.

 

Gleichstellung / Chancengleichheit

Im akademischen Bereich nehmen Gleichstellungsbeauftragte nach dem Hamburgischen Hochschulgesetz, die in den Studiendekanaten gewählt werden, Stellung zu sämtlichen Beru-fungsverfahren und setzen sich dafür ein, dass Bewerbungen von Frauen gezielt eingeworben und besonders berücksichtigt werden. Sie unterstützen damit die Hochschule bei der Umsetzung der Frauenförderrichtlinie sowie des Gleichstellungszukunftskonzepts 2018-2022.

Hierin hat die HfMT sich verpflichtet, folgende Ziele anzustreben:

Erhöhung des Frauenanteils bei den künstlerisch-wissenschaftlichen Professuren;

Stärkung der Frauen im künstlerisch-wissenschaftlichen Mittelbau und in den Gremien;

Förderung von Studentinnen in Fächern, in denen diese unterrepräsentiert sind.

Die Einstellungsverfahren für das technische und Verwaltungspersonal werden von einer/einem Gleichstellungsbeauftragten gemäß Hamburgischem Gleichstellungsgesetz begleitet. Diese sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Studiendekanate und Vertreterinnen des ASTA koordinieren ihre Arbeit in der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (KoGl), die während des Semesters einmal monatlich zusammenkommt. Die Leitung der Konferenz liegt in den Händen der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschule, die vom Hochschulsenat gewählt wird. Sie berichtet dem Hochschulsenat regelmäßig über die Tätigkeit der KoGl und vertritt die HfMT in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hamburger Hochschulen (LaKoG) und in der Bundeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BUKOF) und deren Arbeitskommissionen.

Kommissarische Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule: Dr. Bilinc Ercan-Catanzaro

Stellvertreterin und Referentin der Gleichstellungsbeauftragten: Martina Bick
martina.bick[a]hfmt-hamburg.de

Gleichstellungsbeauftragte der Studiendekanate:

SD I:   Prof. Julija Botchkovskaia (Stellvertr. N.N.)

SD II:  Prof. Carolyn James (Stellvertr. N.N.)

SD III: Prof. Anne-Dorothea Pahl (Stellvertr. Prof. Frauke Haase)

Insitut KMM: Mariette Kühnelt (Stellvertr. N.N.)

Gleichstellungsbeauftragte für das Technische und Verwaltungspersonal:

Silke Brose (Stellvertr. Arne Tiedemann)

Vertreterinnen des ASTA in Gleichstellungsfragen: Hannah Bernitt (Stellvertr. Hanna Bandel) 

 

Gender Studies

Gender in Lehre und Forschung ist besonders an künstlerischen Hochschulen, die wie die HfMT Hamburg über 60% Studentinnen ausbilden, besonders wichtig, sowohl angesichts einer stark männlich geprägten europäischen Musik-, Theater- und Werkgeschichte als auch hinsichtlich der aktuellen Berufsaussichten von Künstlerinnen: in den wenigen gesicherten und leitenden Positionen im Kulturbetrieb sind Frauen noch immer stark in der Minderheit (vgl. Studie des Deutschen Kulturrats „Frauen in Kultur und Medien“ 2016). Durch die Besetzung einer Musikwissenschaftsprofessur mit Schwerpunkt Gender seit 2002 wird diese Thematik an der HfMT dauerhaft angeboten.

Prof. Dr. Nina Noeske, Musikwissenschaft mit einem Schwerpunkt Musik und Gender
Nina.Noeske[a]hfmt-hamburg.de

Tagungen und Forschungsprojekte vertiefen einzelne Themenbereiche. Für Überblick und Vernetzung sorgen insbesondere die seit 2005 aufgebaute Internetplattform MUGI = Musik(vermittlung) und Gender(forschung) im Internet sowie eine seit zwei Jahrzehnten jeweils im WS angebotene Ringvorlesung zu Themen der Genderforschung im Bereich Musik und Theater mit Begleitseminar. Diese Veranstaltungsreihe wurde als Modellbeispiel in den Instrumentenkasten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zum Thema „Gleichstellung in der Wissenschaft“ aufgenommen:

Prof. Dr. Beatrix Borchard (im Ruhestand), Herausgeberin MUGI
Beatrix.Borchard[a]hfmt-hamburg.de

 

Diversity

Um die Vielfalt einer international aufgestellten künstlerischen Hochschule respektvoll miteinander zu leben und strukturelle Diskriminierungen und Nachteile alle Art zu erkennen und zu verhindern, entwickelt eine Initiative von Lehrenden und Mitarbeiterinnen gemeinsam ein kritisches Diversity Konzept für die HfMT nach dem diskriminierungskritischen Ansatz des Berliner Instituts „Social Justice und Diversity“ von Prof. Dr. Gudrun Perko und Leah Czollek. Frau Czollek begleitet diesen Prozess mit mehreren Workshops, der erste fand im Mai 2018 statt.

Leitung der Steuerungsgruppe: Dr. Bilinc Ercan-Catanzaro und Prof. Frank Böhme
Bilinc.Ercan-catanzaro[at]hfmt.hamburg.de
Frank.Boehme[at]hfmt-hamburg.de

Eine Diversity-Arbeitsgruppe mit Vertreterinnen der Fachgruppen, Studiendekanate, Verwaltung, Beauftragten für Inklusion, Gleichstellungsbeauftragten und des Hochschulsenats, Career Centers, Büros für Internationales, Personalrats, Vertrauensrat und ASTAs wird sich dauerhaft regelmäßig treffen und zum Thema Diskriminierung in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen der Mitglieder sensibilisieren sowie Reaktionsmöglichkeiten auf Diskriminierung erörtern und arbeiten. Über diesen Prozess wird laufend dem Hochschulsenat berichtet.

 

Antidiskriminierung und Beratungsangebote in schwierigen Lebenslagen

Alle Formen von Diskriminierung, Belästigung, Machtmissbrauch und Grenzverletzung sind an der HfMT verboten. Die Hochschule setzt sich aktiv dafür ein, dass die Persönlichkeitsrechte ihrer Mitglieder, insbesondere der durch Studium und Ausbildung sich in Abhängigkeit befindlichen Studierenden, sowie aller Gäste geschützt werden. Da die künstlerische Ausbildung und der Einzelunterricht besonders nahe Verhältnisse zwischen Lehrenden und Studierenden mit sich bringen, darf das Ansprechen dieser Themen auch hier nie ein Tabu sein.

Der Hochschulsenat der HfMT hat im Feb. 2015 als eine der ersten künstlerischen Hochschulen eine Antidiskriminierungsrichtlinie Link s. Anhang04a und 04b verabschiedet.

Erste Anlaufstelle für Betroffene ist der Vertrauensrat der HfMT, der sich aus Mitgliedern aller Statusgruppen zusammensetzt:

Vertrauensrat: Prof. Eva Bleckwedel, Prof. Dr. Krista Warnke, Mascha Wehrmann, Andreas Heiss, Dr. Almuth Hoberg, Prof. Matthias Höfs, Prof. Wolfgang Zerer, Karin Holzwarth, Studentin NN.

vertrauensrat[a]hfmt-hamburg.de

Anlaufstellen außerhalb der Hochschule:

Frauen Notruf Hamburg: Tel: 040 2555 66
www.frauennotruf-hamburg.de/

Allerleirauh: Tel: 040 29 83 44 83w
www.allerleirauh.de

Beratung bei sexuellem Missbrauch für Mädchen und junge Frauen sowie Müttern und Bezugspersonen

Dolle Deerns: Tel: 040 439 41 50
www.dolledeerns.de

Zornrot: Tel: 040 721 73 63
www.zornrot.de

Beratung für Mädchen, Jungen, Frauen und Männer bei sexuellem Missbrauch

In schwierigen Lebenslagen oder bei psychischen Problemen können Studierende sich an folgende Beratungsstellen wenden:

Psychologische Studierendenberatung an der Uni Hamburg:
www.uni-hamburg.de/psycholgischeberatung

„Hotline für Heikles“: telefonische Erstberatung für Studierende der HfMT
Tel: 01590 10 75 206
Sprechzeiten: montags, mittwochs und freitags von 14-16 Uhr