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Studie zu Machtmissbrauch an deutschen Musikhochschulen
Die HfMT Hamburg beteiligt sich ab Mai 2026 an einer bundesweiten, unabhängigen hochschulübergreifenden Studie zu Erscheinungsformen und Prävention von…

Wir trauern um Marc Aisenbrey
Unser Kollege Professor Marc Aisenbrey ist plötzlich und unerwartet verstorben. Wir sind fassungslos und zutiefst erschüttert.
Marc Aisenbrey war ein…

Brahms-Preis für HfMT-Violinprofessor
Der renommierte Brahms-Preis geht 2026 an das Mandelring Quartett. Das Quartett wurde 1983 von HfMT-Violinprofessor Sebastian Schmidt mit zwei Geschwistern…

HfMT-Alumnus wird Konzertmeister
Sheng-Fang Chiu, der von 2019 bis 2025 ein Bachelor-Studium in der Violinklasse von Tanja Becker-Bender absolvierte, wird 1. Konzertmeister der Magdeburgischen…

Neue Wege in die Musik – Talente fördern und Chancen schaffen
Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) gründet ein Nachwuchsförderzentrum und bündelt Angebote zur frühen Förderung musikalischer Begabungen. Ziel…

Cultural-Leadership: Bewerbungsphase gestartet
Das Cultural Leadership-Stipendienprogramm 2026/27 geht in Hamburg in eine zweite Runde!
Das Cultural Leadership-Stipendienprogramm wird 2026/27 in Hamburg in…
zwoelf - das Hochschulmagazin
„che contrasto d’affetti“– Ambivalenz und Ambiguität als Themenschwerpunkt der druckfrischen zwoelf-Ausgabe Nr. 38 des Sommersemesters 2026
Schwankend zwischen Liebe und Hass gebenüber dem schillernden Scheusal namens Don Giovanni singt Donna Elvira vor ihre Arie „Mi tradì“ in Mozarts „Oper aller Opern“ ein vor innerer Anspannung berstendes Rezitativ. In ihm heißt es: „che contrasto d’affetti in sen ti nasce!“ Ein krasser Widerstreit der Gefühle wütet in ihr. Dieses in einer einzigen menschlichen Brust tobende psychologisch Mehrdeutige lässt sich indes auch in größeren Zusammenhängen wiederentdecken, nicht zuletzt in der Beschäftigung mit Musik und Theater. Immer wieder entsteht erst aus Reibungen das Relevanteste. Deshalb ist es angesichts unserer komplexen Gegenwart kein Zufall, dass sich diese Ausgabe der zwoelf, unsere Nr. 38, einem Begriffspaar widmet, das Spannungen und Mehrdeutigkeiten besonders präzise beschreibt: Ambivalenz und Ambiguität. Beide Phänomene spielen in den Künsten eine zentrale Rolle. Sie zeigen eine besondere Stärke künstlerischer Ausdrucksformen: die Fähigkeit, Erfahrungen zu ermöglichen, die sich nicht auf eine einzige Perspektive reduzieren lassen.
Über die Potenziale des Mehrdeutigen berichtet diese Ausgabe der Hochschulzeitung zwoelf als Schwerpunkt in ihrem Thementeil. Wir wünschen Ihnen eine inspirierende Lektüre der zwoelf Nr. 38, die gratis zum Mitnehmen in den Foyers der HfMT bereitliegt.
Das E-Paper der zwoelf steht zum Entdecken bereit!

Der Postversand der gedruckten Ausgabe erfolgt ab sofort. Wenn Sie die zwoelf regelmäßig gratis per Post erhalten möchten, schreiben Sie uns gern eine E-Mail mit Ihrer Anschrift an redaktion.zwoelf@hfmt-hamburg.de