Wiesendamm Stehle
Foto: Tino Wichmann

Ein Wochenende der offenen Türen

Die Theaterakademie und das Institut für Kultur- und Medienmanagement in ihrem neuen Campus

Sonntag 24.10.2021 11:30 - 21:00
HfMT Campus Barmbek, Große Bühne

OPEN HOUSE – YOU ARE WELCOME!

Brot & Salz - Auf gute Nachbarschaft! (Gesprächsrunde)
11.45 – 12.30, Kleine Bühne

Keine Anmeldung erforderlich

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement trifft sich mit Akteurinnen und Akteuren aus direkter und geistiger Nachbarschaft und spricht über das zukünftige Kulturmanagement im „Kulturstadtteil Barmbek“.  

Zu Gast sind:

• Rita Müller, Direktorin Museum der Arbeit  
• Sonja Engler, Geschäftsführerin Zinnschmelze
• Tina Heine, Festivalgründerin und Barbetreiberin in Hamburg sowie Dozentin am Institut KMM 
• Mirjam Büttner, Vorsitzende des Vorstands des KMM Netzwerk e.V., Leiterin des Bucerius Lab der ZEIT-Stiftung

Moderation: 

• Robert Peper, wissenschaftlicher Mitarbeiter Institut KMM
• Eva Hüster, Fernstudierende Institut KMM

+ + + + + + + + + + + + + + +

Ein Rundgang durch den CAMPUS BARMBEK
öffentliche Hausführung (max. 10 Personen pro Führung).

13.00 / 14.30 / 16.00 Uhr Treffpunkt Foyer
Keine Anmeldung erforderlich

+ + + + + + + + + + + + + + +

Wie geht’s? - Kultur in Zeiten der Veränderung 
jeweils 14:00 Uhr | 15:30 Uhr | 17:00 Uhr, Kleine Bühne

Keine Anmeldung erforderlich

Zu Gast sind:  

14:00 Uhr Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule für Musik und Theater  
15:30 Uhr Klaus Schumacher, Künstlerischer Leiter des Jungen Schauspielhauses  
17:00 Uhr Amelie Deuflhard, Künstlerische Leitung / Intendantin Kampnagel  

„Wie geht’s?“ fragt der Podcast des Instituts für Kultur- und Medienmanagement seit dem ersten Kultur-Lockdown im März 2020. „Wie geht’s?“ hat dabei eine doppelte Bedeutung und fragt einerseits danach, wie es den Interviewpartner*innen ganz persönlich während der Pandemie ergangen ist. Andererseits fragt „Wie geht’s?“ auch nach der künstlerisch-gestalterischen Position und wirft einen Blick hinter die Kulissen: Woran wird gerade gearbeitet? Wie können die schönen Künste in Zukunft ihrer Rolle gerecht werden, was muss dafür inhaltlich und strukturell passieren? Was macht kulturelle Vielfalt aus?

Über die zukunftsweisende Rolle der Kunst hat KMM Institutsleiter Martin Zierold inzwischen in bereits 80 Gesprächen mit Künstler:innen, 
Kulturmanager:innen, Kulturpolitiker:innen und Wissenschaftler:innen reflektiert. Zur Eröffnung des neuen CAMPUS BARMBEK am Wiesendamm wird der Podcast erstmals öffentlich produziert – Interessierte können drei spannende Gespräche live vor Ort erleben, bevor sie als Podcast veröffentlicht werden.

+ + + + + + + + + + + + + + +

KMM der Zukunft – Einblicke in die Laborküche 
11.30 – 18.00 Uhr durchgehend, Seminarraum 4, 1. OG.

(Ausstellung / Präsentation des „KMM Lernlabors“ durch Studierende des Instituts KMM)
Keine Anmeldung erforderlich

Das Lernlabor des Instituts KMM lädt ein: an den Reagenzgläsern stehen Studierende und forschen an den Zukunftsthemen des Kultur- und Medienmanagements. Was beschäftigt uns 2030+ und wie muss sich die Lehre verändern, um uns darauf vorzubereiten? Verschaffen Sie sich Einblicke in die laufenden Forschungsarbeiten der Studierenden und starten Sie ihr eigenes kleines „Experiment“ – im kollaborativen Lernlabor auf der Eröffnung des Wiesendamms!  

+ + + + + + + + + + + + + + +

Echos der Arbeit
18.00 – 21.00 Uhr
Anmeldung erforderlich!


Die Inszenierungen „Klang des Komplexes“ und „memento“ sowie „Gesten der Entschädigung“ und „Bruderkuss“ sind jeweils in einem Ticket zusammengefasst. Um alle vier Inszenierungen zu sehen, buchen Sie zwei Doppeltickets.

Ein Rechercheprojekt zur Geschichte des Gebäudes am Wiesendamm 26
Regie- und Dramaturgie-Studierende arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen mit Studierenden verschiedener Fachrichtungen zusammen und entwickeln Inszenierungen, Performances und Installationen, die sie am 23. und 24. Oktober präsentieren. Im Vordergrund ihrer Recherchen steht die Geschichte des Gebäudes, das lange Firmenhauptsitz und Werkhalle des Unternehmens Heidenreich & Harbeck war.

18.00 & 19.45, Große Bühne
Klang eines Komplexes


Mit einer installativen Komposition untersuchen Constanze Negwer und Philipp Krebs die Geschichte des Gebäudes anhand seiner verschiedenen Klangwelten. Der Kontrast zwischen den Tönen, die heute in diesen Räumen zu finden sind, und denen, die in der Vergangenheit erklangen, steht im Mittelpunkt des akustischen Erlebnisses.
Von Philipp Krebs und Constanze Negwer

18.00 & 19.45, Kleine Bühne
Gesten der Entschädigung


Entschädigung, die; Substantiv (feminin), Ausgleich erlittener Schäden, Einschränkungen, Benachteiligungen; ein Akt der Fürsorge; ein politisch-bürokratisches Verfahren; kann rechtzeitig oder zu spät erfolgen. Eine Lecture Performance mit autobiographischen Motiven, ein Modellversuch auf der Basis historischer Recherche zur Entschädigung ehemaliger NS-Zwangsarbeiter*innen.
Von und mit Nils Matzka

18.45 & 20.30, Foyer
Bruderkuss


Während des Nationalsozialismus’ zwang das Unternehmen Heidenreich und Harbeck 350 Menschen aus Osteuropa zur kriegsrelevanten Zwangsarbeit in den Hallen des Wiesendamms. Eine angemessene Entschädigung dieser Menschen fand bis heute nicht statt. Alina Sobotta initiiert aus der Perspektive einer unentschädigten Generation ein alternatives Einweihungsritual für das Gebäude.
Konzept: Alina Sobotta
Performance: Maciek Marzec & Weitere

18.45 & 20.30, Werkhalle
memento


Die Werkhalle als Ort der Arbeit, des Widerstands und der Feier wird zum Zentrum einer musikalischen, körperlichen und sprachlichen Suche nach den Überbleibseln der Vergangenheit. Wie verorten wir uns als Theaterschaffende in einem Raum, der bestimmt ist von industrieller Arbeit? Die Inszenierung untersucht Bedürfnisse in Zeiten der Krise und sucht die individuelle Ekstase und Gemeinschaft nach sozialer Distanzierung.
Von Lucia Wunsch 
Mit Vivien Hohnholz, Maike Holzke, Arvid Maier, Constanze Nogueira Negwer, Verena Rosna, Paula Rüdiger, Julian Thomas, Antonie Zschoch

Der Eintritt ist frei, eine Reservierung für die Echos der Arbeit ist erforderlich!
Die Reservierungslinks sind direkt bei den Vorführungszeiten (oben) zu finden.

Die Inszenierungen „Klang des Komplexes“ und „memento“ sowie „Gesten der Entschädigung“ und „Bruderkuss“ sind jeweils in einem Ticket zusammengefasst. Um alle vier Inszenierungen zu sehen, buchen Sie zwei Doppeltickets.

Grundsätzlich gilt die 3G-Regel. D.h. nur wer nachweislich genesen, geimpft oder getestet ist, darf den Campus betreten.
Es wird eine Kontrolle am Eingang geben.

Echos der Arbeit ist eine Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Barmbek.
Das Programm am Eröffnungswochenende zum neuen Campus Barmbek und die Echos der Arbeit werden gefördert durch die Thörl-Stiftung sowie die Trede-Stiftung.